Die Fabelschmiede

Geschichten und Gedanken über die Liebe zu unseren Hunden … by Severine Martens & Friends

Natürlich liebe ich meine Hunde! Meine VorschreiberInnen habe dieses wunderbare Gefühl schon in so vielen Facetten beschrieben. Als Verhaltensbiologin finde ich diesen Aspekt aber auch umgekehrt betrachtet sehr spannend: Beruht diese Liebe auf Gegenseitigkeit? Was sagt die Wissenschaft dazu? Und kann man das überhaupt untersuchen?

Liebt mein Hund mich auch? – von Marie Nitzschner

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Wenn es mir schlecht geht, dann denke ich an die Geschichte meiner Lieben: Luna in ihrem dunklen Keller, eingesperrt und vergessen, und der Milow irgendwo im Nirgendwo, alleine mit seiner Angst und seinem knurrendem Magen. Diese Geschichten, über die ich so oft schreibe, obwohl ich eigentlich gar nicht mitreden kann. Sie wurden gerettet und heute retten sie jeden Tag einen Menschen – meistens mich! Mir kann es gar nicht schlecht gehen und, wenn sie mir tief in die Augen schauen, bin ich der glücklichste Mensch der Welt – ein wahrer Glückspilz!

Wenn es mir schlecht geht …

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Sie wohnen unter Deiner Haut, mitten in Dir drin und einen Zentimeter links vom Herzen. Es ist die Stelle, an der die Seele ihrem Mittelpunkt hat und wo alle unsere Tränen und Lachfalten ihr Zuhause haben. Sie sind immer bei Dir, begleiten Dich durch Euer gemeinsames Leben und bleiben auch da, wenn sie schon lange gegangen sind. Sie fangen Dich auf, wenn Du fällst, und sie stützen Dich, wenn Du keine Kraft hast. Da, wo sie sind, ist der Ort, an dem Du Zuhause bist.

Seelenhunde sind der Anker, an dem Dein Leben hängt. Euch verbindet ein unsichtbares Band wie aus Gummi und je weiter Ihr auseinander seid, desto mehr zieht es Euch zurück. …

Seelenhunde

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„Wenn Du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne,weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können! Und wenn Du Dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.“

(Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz)

Abschied für länger …

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„Mir wurde bewusst, und zwar richtig bewusst, dass wir alle ein besonderes Geschenk erhalten haben. Das Leben!“ (Julia Wenderoth)

Julia Wenderoth und Ihre Hündin Lola begleiteten unsere Artikelreihe Abschied für länger: Das Leben die Liebe und der Tod auf ihrem Blog miDoggy. Alle Artikel der Reihe – und noch viel mehr – könnt Ihr auch dort finden. Auf miDoggy findet Ihr auch Deutschlands größte Hundeblogger-Plattform: Eine Community, mit den besten Informationen aus erster Hand von unabhängigen Hundebloggern und Hundebesitzern. Julia findet heute die abschließenden Worte zur Artikelreihe, die meinen Kopf nicht so recht verlassen wollten … Danke dafür!

Ein Plädoyer für das Leben … von Julia Wenderoth

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Ich hoffe, dass du irgendwann einfach müde wirst von diesem Leben, weil jeder Tag hier ein bisschen dunkler wird und deine Seele wegfliegt, wenn du träumst. Dass du in meinen Armen einschläfst und ich diesen Funken Erleichterung ganz tief in mir spüren werde, weil es gut ist. Dass du mir eines Tages sagen wirst: Weine nicht, ich sterbe nur! Wir sehen uns wieder, auf den grünen Wiesen dort, wo unser aller wahres Zuhause ist. Wo alles so leicht ist und wir wieder jung. …

Weine nicht, ich sterbe nur! … von Sylvia Raßloff

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Nun bleibt mir nur, die Zugaben, die die Beagleoma mir schenkt, in vollen Zügen zu genießen und irgendwann den Augenblick nicht zu verpassen – auch wenn wir beide vertraglich vereinbart haben, dass das noch mindestens fünf Jahre dauert. Aber wer weiß, ob die demente Beagleoma sich noch an die Vertragsdetails erinnert? Und ich werde sie im richtigen Moment ziehen lassen, jedenfalls habe ich ihr das versprochen! Und eines ist sicher: meine Andra wird man niemals auf irgendeiner kitschigen Regenbogenbrücke antreffen, sie wird standesgemäß in die ewigen Jagdgründe übersiedeln.

Und wieder wird der Tod ein Lebens-Abschnitt sein, aber einer, mit dem ich bei einem alten Hund meinen Frieden gemacht habe …

Leben mit dem Tod … von Sophie Strodtbeck

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Wenn es [dieser Artikel] nur einem Leser hilft, etwas besser mit dem Abschied umgehen zu können, dann freut es mich von ganzem Herzen. Es gibt kein Patentrezept. Vertrauen Sie ihrem Herzen, versichern Sie Ihrem Tier täglich wie viel es ihnen bedeutet, wenden Sie die vertrauensbildenden Tellington TTouches an und stehen Sie ihrem Freund bis zur letzten Sekunde liebend zur Seite. Verwöhnen Sie auch sich selbst. Trauern kostet Kraft. Denken Sie an die wohltuenden TTouches, die Musik, die Düfte und die natürlichen Hilfen für sich selbst und trauen sie sich zu trauern. Schreiben Sie alle schönen Erlebnisse und Streiche auf und lernen sie mehr und mehr voller Dankbarkeit an die glücklichen Momente zu denken. Wer weiß, wenn Sie Ihren Liebling losgelassen haben, sucht er sich, in der anderen Adresse, vielleicht ein neues Fell, einen neuen Körper um dann auf magische Weise wieder in Ihr Leben zu kommen, damit sie einander noch mehr lieben können. …

„Einer Sache können wir uns absolut sicher sein, keiner verlässt sein Leben lebend“ (Auntie Mahealani Henry)

Niemals gehst Du so ganz … von Karin Petra Freiling

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Von einem geschäftigen Morgen bis zum Tod meiner Hunde und der Veränderung in meinem Gesicht war es nur ein Augenschlag. Es gab kein “darauf vorbereiten“, es gab kein Heute noch ein letztes Mal. Es hat einfach aufgehört, das Leben mit den beiden und es gab nichts was mich hätte trösten können. Der Stille folgten Tränen, den Tränen folgte Wut, der Wut folgten Erinnerungen und als es zu Leer wurde, kam Pepino. …

Ein Moment … von Katharina Queißer

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Schlimmer als der Tod ist, das Leben nicht gelebt zu haben. Nicht im Hier und Jetzt zu sein. Das Leben zieht vorbei, die Chancen bleiben ungenutzt. Heute weiß ich: Tod bedeutet nicht sterben, sondern heim kommen. Wir kehren an den Ort zurück von dem wir kommen. Wir tauchen ein in die allumfassende Liebe. Ein schöner und tröstender Gedanke. Es gibt für mich keinen Abschied für immer. Jede Trennung endet mit einem Wiedersehen. Irgendwo – Irgendwann! …

Irgendwo, irgendwann … von Martina Wegmann

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Wenn es um liebevolle Erinnerungen geht, so sollten diese ihrem Namen auch alle Ehre machen und einen nicht zum verzweifelten Weinen bringen. Das macht das Leben mit Hunden aus. Und diese Erinnerungen helfen mir zumindest weiter, wenn der Hund seine Reise ins Regenbogenland angetreten hat. Wo immer auch dieses Land liegen mag: Ich bin sicher, dass alle Hunde von dort liebevoll auf uns hinabblicken. Welcher Hund wäre glücklich, wüsste er seinen Menschen hier unten tottraurig? Genau – nicht ein einziger. Es liegt nicht im Wesen der Hunde hier und heute über den eigenen Tod nachzudenken. Sie leben im hier und jetzt und genießen jeden Augenblick. So als gäbe es kein Morgen.

Niemals geht ein Hund so ganz … von Anja Kiefer

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„Du weißt ich bin bei dir, egal wo du jetzt bis … und doch ist es die Liebe, die wir hinterließen, um niemals Abschied zu nehmen.“

Über den Bipedisten Alexander Glas hört man, er sei Quergeistler und Freidenker (oder umgekehrt), zumindest aber ist er Blogger bei Adelhaids Herrchen blog(g)t!. Heute denkt und erinnert er sich frei und quer durch das Thema ‘Das Leben, die Liebe und der Tod’ und kommt zu bemerkenswerten und bewegenden Einsichten. Der zehnte Artikel unserer Reihe Abschied für länger. … Wir freuen uns auf Alexanders etwas andere, aber sehr anregende Sichtweise der Dinge!

Giacomo … von Alexander Glas

Und wieder laufen die Tränen. Das ist letztlich gut so. Ich hatte bei Whiskys Tod einen wahnwitzigen Moment lang das Gefühl, dass sie deshalb so früh sterben musste, damit Grappa nicht der erste Hund sein würde, den ich verliere. Denn ohne die erste Schnapsidee, ohne meine Grappamaus hätte ich heute zwar nicht ständig fusselige Klamotten, aber mein Leben wäre ganz sicher nicht so schön. Ich denke sogar, dass ich ein besserer Mensch geworden bin, weil Grappa mich die Welt wie ein Hund sehen ließ. […] Wie Grappa die Welt sah? Wie jeder Hund: extrem bunt – im philosophischen Sinn. Hunde nehmen sich nicht wichtig, sie können jeden Ort zu ihren „Happy Place“ machen und schaffen es, jeden Moment so zu genießen, wie er ist. …

Grappa und wie sie mich die Welt sehen ließ … von Inka Burow

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Irgendwo, irgendwann gibt es ein Wiedersehen, bestimmt. Bis dahin tragen wir sie mit uns, in unserer Erinnerung. Ein Leben lang. Hab’ keine Angst, sie zu vergessen. Das tust Du nicht. Der Schmerz wird den schönen Erinnerungen weichen. Das ist es, was sie wollen. Uns glücklich sehen. …

Irgendwann werden sie alt … von Johanna Pelz

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Frido hatte ein schönes Leben, ein schönes Umfeld und Menschen, die ihn liebten. Doch sehr viel seiner schönen Zeit wurde mit Training „verschwendet“, welches 10 Jahre lang zu keinem wirklich greifbaren Ergebnis führte. Ich hatte das Gefühl, dass Frauchen gefallen an der Tätigkeit des Trainierens gefunden hatte, es ihr Hobby wurde. Ob Frido das Hobby teilte, ist eine andere Frage. Er musste es mitmachen. Jetzt ist er tot und für mich bleiben nur Fragen: ollte man die gemeinsame Zeit nicht so nutzen, dass alle beteiligten es genießen? Und das gemeinsame Leben nicht auf einem Weg verlieren, den nur der Mensch gehen möchte? …

Fridos Weg … von Thomas Riepe

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Achtzehn Jahre lang hatte ich ohne Unterbrechung immer Hunde an meiner Seite. Jetzt nach deinem Tod bin ich alleine und habe mein Leben noch nie so trostlos empfunden. Dein Körbchen habe ich nach einigen Tagen geschafft wegzuräumen, aber deine Leine hängt noch immer an der Garderobe. Es fällt mir schwer eine Alltagsroutine ohne dich zu entwickeln. Nachts höre ich immer noch dein Atmen, obwohl du so lange schon nicht mehr bei mir bist. Noch immer muss ich weinen, wenn Leute mich nach dir fragen. Aber ich schäme mich nicht für meine Tränen. Ich habe nicht nur meinen Hund verloren, sondern meinen besten Freund und wichtigen Teil meines Lebens. …

Ist heute der richtige Tag zum Sterben? … von Sabine Ilk

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