Was ich möchte … !

Ich möchte …

Ich möchte die Welt verbessern und das ist dumm! Sagen viele!
Zu viele!!
Das sei dumm, weil diese Welt nun mal so sei wie sie ist und nicht anders.
und das sei auch gut so,
sagen die!
Ich habe als kleines Kind schon nicht verstanden, warum das Wort Weltverbesserer
ein Schimpfwort ist.
Warum darf ich nicht verbessern?
Ich darf!
Warum darf ich nicht träumen?
Ich darf!
Warum darf ich nicht davon schreiben?
Ich darf!

Ich möchte träumen, hoffen und vielleicht auch etwas spinnen
und
ich möchte davon schreiben.
weil
ich das möchte.
Das reicht!

Ich möchte eine Stadt für Hunde bauen.
Eine Stadt ohne Autos und Straßen, höchstens unterirdisch in tiefen Tunneln.
Eine Stadt ohne Lärm.
Eine Stadt , die unendlich grün ist.
Wo Hunde kein Besitz von Menschen mehr sind.
Wo Hunde frei entscheiden, bei wem sie wohnen, weil sie frei sind.
Wo Menschen, die mit Hunden leben
finanziell entschädigt werden und nicht auch noch Luxussteuern zahlen müssen.
Wo Menschen, die mit Hunden leben die Guten sind.
Und Menschen, die Hunde nicht mögen woanders wohnen sollen – aber nicht in unserer Hundestadt.
Gebt mir ein altes verlassenes Dorf und jede Menge Lanschaft drumherum
Gebt mir jede Menge hohen Zaun um dieses Fleckchen Erde herum, um die Welt fernzuhalten und auszusperren.
Gebt mir viele Menschen, die mitmachen und möglichst viele Hunde, die dabei sind
Hunde, die wieder Aufgaben haben:
Wie Jagdhunde, die jagen dürfen,
und Hütehunde, die was zum behüten haben,
oder Schutzhunde, die uns beschützen dürfen, etc.
Aber auch andere Tiere sind allzeit willkommen bei uns.
Gebt mir tausend Fahrräder und schmeißt eure Autos weg.
Bis auf die, die ihr wirklich und nötig braucht.
Schafft Arbeitsplätze und Läden in dieser kleinen Stadt.
Und reichlich Äcker, Weiden und Wiesen zum leben und für den täglichen Bedarf.
Wir bauen uns unsere eigene Welt.
Und dann machen wir den Laden dicht.
Für alle, die uns nicht mögen, die unsere Tiere nicht mögen.
Und wir zaubern uns unsere eigene kleine Welt.
Und
dann möchte ich ein Hund sein in dieser Welt!
Kein Mensch,
weil ich dann das Gefühl haben werde, daß sich alles richtig anfühlt.

Ich möchte eine Burg bauen für alle, die ich mag und die mich mögen
Das sind nicht viele!
Und die Burg kann eine kleine Burg sein. Aber eine Burg mit hohen und festen Mauern.
Hier sind wir alle dann In Sicherheit .
Und passen auf unsere Träume auf und schmieden Pläne für eine bessere Welt.

Ich möchte wenigstens einen Turm bauen von wo ich gut gucken kann,
von wo ich beobachten kann,
und möglichst viel sehe.
Und wo ich mich verschanzen kann, wenn’s mir mal wieder zu viel und zu blöd wird.

Ich möchte einen Baum pflanzen, für alles was nicht mehr geht.
Für alles, wofür es schon zu spät ist und auch träumen nicht mehr hilft.
Für alles Vergangene und Hoffnungslose.
Für Menschen, die nicht mehr sind in dieser Welt und für die Dinge die nicht mehr gehen.
In dieser Welt.
Einen Baum, der immer weiter wächst in alle Richtungen.
So groß bis er nicht mehr in diese Welt passt und alle Horizonte sprengt mit Wurzeln, die ihren Anfang in allen Seelen der Welt haben.
In 7.000.000.000 Lebenswelten
auf diesem Planeten.
Und in genauso so vielen Träumen, Hoffnungen und Sehnsüchten.

Und ich möchte ein Baumhaus bauen.
ein Baumhaus für die Zeiten in denen es hier und in dieser Welt keine Lösungen mehr gibt.
Als Zuflucht in Zeiten der Trauer, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit.
Weil man da dann gut sein kann hoch über den Dingen oben auf dem Baum.
Mitten in der Hundestadt.
Mit Blick auf die kleine Burg mit großem Turm
In Sicherheit!
Trotz allem!!

Ich möchte schreiben über das, was ich sehe, was ich denke, was ich fühle.
Kurze Texte schreiben, weil lange Texte aus der Mode gekommen sind.
Ich möchte schreiben über das, was ich träume, was mir so durch den Kopf geht, wenn ich alleine bin:
Lauter Kram!
Ich möchte Schreiben und Sortieren.
Und ich möchte mich mitteilen für uns und alle Tiermenschen
Ich schreibe weil ich soviel sehe was ich nicht verstehe.
Soviel Dummheit, Egoismus und Geldgier.
Die ganze Welt scheint ein riesiger Geldspeicher zu sein und die Menschen die Panzerknacker?
Sogar auf dem Hundeplatz reden sie über Geld und geben an wie zwanzig Tüten Mücken.
Mist ist das!
Und nicht mein Planet!!
Ich schreibe, weil Träume zu wichtig sind, um sie einfach in die Tonne zu werfen.
Realität ist nichts weiter als keine Träume zu haben, keine Wünsche, keine Hoffnungen.
Nicht mein Leben!
Ich möchte mich nicht mehr verbiegen müssen – nie wieder!!!!

Severine Martens im September 2012

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