Herz blutet und Seele brennt!

„Wascht Ihr doch Eure Autos!“
– Herbert G. –

Es sind die Bilder, die uns nicht mehr verlassen. Bilder, die sich in das Hirn einbrennen und den Menschen völlig verändern können. Es sind grausame Bilder, die keiner sehen möchte und die jeder wieder los werden möchte. Kaum einer kann sie ertragen und die meisten schauen weg. Der Mensch ist nicht in der Lage, die Folgen seines eigenen Tuns zu überblicken, geschweige denn, sie zu ändern.

Es ist jetzt über zwanzig Jahre her und es war eigentlich nur ein kurzer Spaziergang. Meine Freundin Lara musste noch einmal mir ihrem Hund Wodka raus und ich kam mit. Es war im Herbst, es war in Hamburg und es war schon dunkel draußen. Wodka stöberte durch den Park und irgendwann blieb er an einer Stelle zwischen zwei Büschen wie angewurzelt stehen, was sehr ungewöhnlich für ihn war. Da war auf einmal diese tiefrote Blutlache inmitten der Gehölze und eine ebenso rote Schleifspur führte tiefer in ein kleines Wäldchen hinein. Ich lief zurück, um eine Taschenlampe zu holen. Lara sollte eigentlich bei Wodka bleiben und warten. Ich fand sie später heulend und schluchzend mitten im Wald mit einem kleinen toten Hund auf dem Schoß wieder, dem der Schwanz und beide Vorderpfoten fehlten. Sein Körper war noch warm und wären wir damals etwas früher losgegangen, hätte der Kleine vielleicht noch gerettet werden können. Wahrscheinlich konnte er sich seinem Peiniger noch entringen und mühevoll flüchten, um dann elendig und alleine zu verrecken. Keiner hatte es mitbekommen und auch später hatte es keinen wirklich interessiert.

Inmitten einer deutschen Großstadt, in einer öffentlichen Parkanlage und am Abend kurz nach Sonnenuntergang schlägt in diesem Land ein Mensch einem Hund Pfoten und Schwanz ab. Die Behörden dieses Landes konnten den Täter nie ermitteln. Vor zwanzig Jahren gab es mit Mühe einen Bericht in der örtlichen Presse und ein klein wenig öffentliches Interesse, das schnell wieder verebbte. Es gab kaum Handys und das Internet stand noch in den Kinderschuhen. Tierschutz war in diesem Land noch nicht in Mode gekommen und Facebook war mehr oder weniger ein Fremdwort für Fotoalben im Ausland, oder so ähnlich.

Zurückgeblieben sind diese Bilder, die einen ein Leben lang nicht wieder verlassen. Bilder, die man niemals wieder sehen möchte, die einen aber immer wieder einholen. Erst vor ein paar Tagen wieder! Zwei Freunde von mir fanden einen halb todgeschlagenen Hund, den sie mit eingeschlagenem Schädel und heraushängenden Augen aus einem Graben retteten. Sie konnten den Täter fast noch sehen, aber leider nicht gut genug, um ihn später identifizieren zu können. Ihre Sorge galt in erster Linie dem Hund, der den Beiden und ihrem umsichtigen Handeln heute sein Leben zu verdanken hat. Und auch hier werden es wieder die Bilder sein, die kein Mensch vergessen kann, die einen immer wieder einholen und zum Bestandteil des Lebens werden. Die Welt ändert sich nicht und der Mensch ändert sich auch nicht. Das einzige, was sich geändert hat, sind die Medien und die Geschwindigkeit, mit der Informationen heutzutage verbreitet werden können. Heute haben wir das Internet, jeder besitzt ein Handy und jeder zweite erwachsene Deutsche ist bei Facebook registriert. Tierschutz liegt voll im Trend und vielleicht hilft das alles zusammen ausnahmsweise mal, solch einen Greueltäter zu fassen und zu überführen. Schön wärs und wir stehen kurz davor! An den Bildern im Kopf ändert dieses alles aber nichts, die bleiben für den Rest eines Lebens alptraumhaft erhalten.

Tierschutz ist Mode geworden und in fast allen sogenannten Sozialen Medien kann man sich dem kaum noch entziehen. Grausame Bilder sind zur Zeit sehr beliebt, werden allerorten rumgereicht und diese Bilder fürchterlich zu finden, gehört genauso zum Trend, wie sie zu verteilen. Das Augenmerk richtet sich dabei immer mehr auf das Ausland, in der irrigen Annahme, dass es solche Bilder in unseren Landen nicht gäbe. Grausamkeit ist aber Grausamkeit, egal, wo sie passiert. Tierschutz im Ausland ist wichtig, ohne Zweifel – aber nicht wichtiger als der Tierschutz im eigenen Land!

Da war wieder ein Hund mit abgeschlagenen Pfoten. Irgendwo in Osteuropa, wegen eines Nachbarschaftsstreites. Als kleines Benefit daneben ein Bildchen vom gleichen Hund nach Rehabilitation im Rolli, ein wunderbares Bild! Da sind die anderen Bilder von verhungerten Galgos und Podencos auf den Straßen Südeuropas und von der Gleichgültigkeit der Menschen ihnen gegenüber. Wer kann diese Bilder ertragen? Meine Hochachtung gilt den Menschen vor Ort, die diese Bilder mit Augen und Seele erleben und aushalten müssen, um helfen zu können. Wie schafft ihr das nur? Grausame Bilder im Internet sorgen für viel Empörung, die üblicherweise in alle Richtungen kundgetan wird. Tierschutzrelevantes Couchposting, das voll in Mode gekommen ist und von den allermeisten mit aktivem Tierschutz verwechselt wird.

Deutschland ist nicht das gelobte Land der Tierliebe! Fast jedes Tierheim in diesem Land ringt Jahr für Jahr wirtschaftlich um seine Existenz. Es gibt immer weniger Menschen, die bereit sind aktiv im örtlichen Tierheim mitzumachen – und ich meine damit die Drecksarbeiten wie Schiete schaufeln oder die vielen lästigen Büroarbeiten, die alle so nebenbei zu erledigen sind. Auf der anderen Seite gibt’s immer mehr Menschen, die sich die Rosinen aus dem Tierschutzkuchen puhlen wollen – eben mal schnell Tierkomunikation und bloß keine dreckigen Hände bekommen. Und dann immer wieder die Fragen von Interessenten: haben sie auch einen aus der Tötung? – wir möchten gerne so einen retten! Tierschutz liegt im Trend und Tierschutz ist in Mode gekommen – aber bitte nur im Ausland!

Wir haben hier bei uns ein massives Problem mit Streunerkatzen und sind noch recht weit davon entfernt, es in den Griff zu bekommen. Tagtäglich werden in diesem Land unzählige Tiere absichtlich mit Behinderungen gezüchtet und produziert, weil Menschen bis zur Unkenntlichkeit entstellte Tiere niedlich und süß finden. Wer war schon mal in einem Schlachthof oder einer Hühnermastanlage? Wem ist schon mal aufgefallen, wie erbärmlich in unserem Land sogenannte Nutztiere gehalten und transportiert werden? Deutschland ist eines der führenden Länder im Bereich der Tierversuche, auch wenn diese Formulierung etwas quer daher kommt. Freilebende Tiere wie zum Beispiel Wölfe und Füchse werden in deutschen Jägerschaften organisiert nur so zum Spaß an der Freud gejagt und getötet. Und auch Hamburger und Cheeseburger, die bei unseren Kindern ja so hoch im Kurs stehen, werden nicht aus glücklichen argentinischen Rindern rausgeschnitten. Einem deutschen Zuchtkaninchen wird rechtlich ein Lebensraum vom 60 X 60 Zentimeter zugestanden – lebenslang! Chinesen essen Hunde, Deutsche töten Füchse und essen Schweine – wo ist da der Unterschied?

Ich habe vor ca. dreizig Jahren das erste mal in meinem Leben ein Tierheim von innen gesehen. Es war das riesige Berliner Tierheim, dessen Abteilung für Hunde heute den Namen ‚Stadt der Hunde’ trägt. Seit diesem Tag weiß ich, dass es mir gar nicht schlecht geht, wenn ich hinschaue. Es geht mir dabei deshalb nicht schlecht, weil ich weiß, dass ich mithelfen und mit anpacken kann. Die Arbeit für den Tierschutz beginnt immer da, wo man gerade ist – meistens schon direkt vor der eigenen Haustür. Tierschutz oder besser Aktive Tierfreundschaft findet im Leben und Erleben statt, draußen vor der Tür und nicht auf dem Sofa oder dem Küchenstuhl vor der warmen Heizung. Tierschutz hat sehr viel mit Tierliebe zu tun, ist aber nicht das gleiche!

Mein Herz blutet beim täglichen Anblick gequälter und einsamer Tiere in den Tierheimen und auf den Straßen der Welt. Meine Seele brennt, weil der Modetrend Tierschutz mit ständigem Fingerzeig auf das europäische Ausland, unsere hausgemachten Probleme kaschiert. Wir haben in diesem Land genug Dreck vor der eigenen Tür! Aber da müsste man ja rausgehen und bereit sein, direkte und aktive Hilfe zu leisten – dort, wo es im Winter sehr kalt sein kann und man oft sehr alleine ist: Im örtlichen Tierheim und/oder im zugehörigen Tierschutzverein!

„Nichts ist gut, außer man tut es!“

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Ich bin hier bloß der Mensch‭ ‬-‭ ‬Geschichten mit Hund
Severine Martens
Monsenstein‭ & ‬Vannerdat,‭ ‬2014
12,90‭ ‬Euro
ISBN:‭ ‬978-3-95645-394-6‭

8 Gedanken zu “Herz blutet und Seele brennt!

  1. Das ist ein eindrucksvoller Artikel. Es macht mich zornig, dass eine solche Barbarei in meinem Land möglich ist. Ein Gefühl von Hilflosigkeit beschleicht mich. Kann man solche Menschen überhaupt erreichen und ihnen klar machen, dass ihr Verhalten außerhalb jeglicher Menschlichkeit liegt?
    Ich habe eine Freundin, die seit vielen Jahren im Tierschutz arbeitet. Sie sagte einmal: „Je länger ich das mache, desto mehr liebe ich die Tiere und desto weniger mag ich die Menschen.“ Mir zeigt das, wie aufreibend diese Arbeit ist. Dennoch glaube ich dass es wichtig ist, auch das Verständnis für die Menschen nicht zu verlieren. Unsere Tiere können davon nur profitieren.

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  2. Liebe Katja, danke für Deinen lieben Kommentar. Ich sehe es überhaupt nicht anders als Du und auch ich bin mit der Arbeit vieler TH hier in D. nicht eins. Auch ich engagiere mich hier für ein sehr kleines und privates Tierheim, unser Waldtierheim, wo wir auch mit einigen Ausland-Orgas zusammen arbeiten. meine ersten Erfahrungen mit dem Auslandstierschutz waren leder nicht so prall: Der Milow kamm durch eine Orga vor zweienhalb jahren nach D., die alle 2-3 Monate bis zu 50 Hunde hier einflog. Die wurden wahllos auf der Straße zusammengwsammelt, egal ob wild aufgewachene Hunde, streunende Besitzerhunde etc. Alles, was da rumlief, musste gerettet werden. ich habe damls noch einen anderen Text dazu geschrieben und ich tue den Link mal unten rein. 😉 Was den Milow betrifft, habe ch niemals weitere Informationen über ihn bekommen. Keinen Impfpass, kein Ausschluss der Mittelmehrkrankeiten, gar nichts. Auch den Adoptionsvertrag bekam ich erst nach einem halben Jahr, weil auffiel, dass ich die SG so lange zurück gehalten hatte. Sonst hätte ich noch nicht mal den! Der Milow ist ein wunderbarer Hund und mein kleiner Angsthase Luna konnte so dermaßen viel von ihm lernen. Er ist ein wahres wunder an sozialer Kommunikation unter Hunden, fängt nie Streit an an, zickt niemals rum. Problematisch ist, dass er eben als „echter“ Straßenhund überhaupt nicht auf Menschen sozialisiert war, z.B keine entsprechende Beisshemmnung besitzt! Ohne meine langjährige Hundeerfahrung hätte ich das mit diesem halunken niemals gepackt und wenn er nicht zu mit gekommen wäre, hätte ihn eine über 70jährige alte Dame genommen. Der Hund wäre ein Wanderpokal geworden! … und übrigens, die Frau die damals Pflegestelle für den Milow war, flog wenig später als TS-Betrügerin auf, die sich an den SGs bereichert hat. Heute weiss ich, dass es eine ganze andere und seriösere Auslandsorgas gibt und einige unterstütze ich ja auch immer wieder mit den Einnahmen aus meinen Büchern. Also, nocjmals vielen lieben Dank für Deinen Kommentar und Deine Meinung … und bis zum nächsten mal! 🙂

    Liebe Grüße
    Severine

    PS: Der gerettet Hund: http://fabelschmiede-und-wortsalat.blog.de/2013/05/25/strassenhund-reload-16054982/

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  3. Liebe Severine,
    mir geht es immer so, wenn ich Facebook anmache: die Massen an schlimmen gequälten Tieren sorgen für einen riesigen Knoten in meinem Bauch. Deshalb unterstütze ich zwei Tierschutzvereine, die Auslandstierschutz betreiben. Einer in Spanien und einer in Bulgarien. Dabei ist es mir aber ganz wichtig, dass diese Orgas auch sinnvolle Aktionen in diesen Ländern starten und nicht einfach nur Tiere nach Deutschland vermitteln. Also werden dort Tierheime gebaut, Kastrationsaktionen durchgeführt, die Bevölkerung aufgeklärt usw. Vor allem aber, überschwemmen mich diese beiden Orgas nicht mit Bildern und Texten, die solchen Druck aufbauen, dass es für mich schon nichts mehr mit Tierschutz zu tun hat. Ich kann nur sinnvollen Tierschutz betreiben, wenn die Menschen dort auch etwas über die Hunde sagen können, wenn ordentliche Mittelmeertests gemacht werden und Hunde vermittelt werden, die mit einem normalen Familienleben in Deutschland auch kompatibel sind. Ich halte gar nichts von Postings wie: Dieser Hund mit gelähmten Hinterbeinen hat nur noch 24 Stunden zu leben. Rettet ihn!!“ Aber man erfährt sonst nichts von diesem Hund. Das kann doch dann hier nicht gut gehen?! Oder? Und wie viele Menschen schreiben dann, dass ihr Hund entlaufen ist, dass er Aggressiv ist, schwer krank, oder was weiß ich. Organisationen, die solche Hunde vermitteln und die Besitzer damit allein allen, sorgen dafür, dass Auslandstierschutz mehr und mehr einen schlechten Ruf bekommt.
    Aber natürlich muss auch in Deutschland geholfen werden. Leider muss ich aber sagen, dass mir die Arbeit hier im Leipziger Tierheim überhaupt nicht zusagt und ich diese so auch nicht unterstützen möchte. Ganz anders ist es ein paar Orte weiter. Für ein kleines Tierheim etwas weiter weg, haben meine Kollegen und ich eine Spendenaktion gestartet und konnten 2500 € für sie sammeln. Das war so toll und die Mitarbeiter und Helfer haben sich so gefreut.
    Hilfe ist einfach wichtig. Man muss nur schauen, dass sie die Richtigen findet und man regional und überregional schaut, wo Hilfe gebraucht wird. Wenn alle ein bisschen helfen, würde die Welt sicher besser aussehen. Danke für Deinen Post!

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  4. Bravo …. genauso ist es und nicht nur im Tierschutz. Krieg, Terror, Fanatismus, Bilder von toten Kindern und Frauen erzeugen Empörung. Millionen Flüchtlinge Mitleid. Asyl? Ja klar, aber bitte nicht in unserem Viertel.
    Massentierhaltung? Nein, bloß nicht. Aber ein paar Cent mehr für Eier von freilaufenden Hühnern? Einen Tag in der Woche auf Fleisch verzichten? Die spinnen doch die Grünen und überhaupt lasse ich mir nicht vorschreiben, was ich esse.
    Nahrungsmittelspekulation? Übel, aber wir haben doch freie Marktwirtschaft.
    Und die Arbeitsplätze …. da müssen wir die Banken doch stützen.

    Einmischen, Handeln, Mitgestalten bedeutet nun mal, dass man seinen Hintern etwas bewegen muss. Solange die eigene Bequemlichkeit Gründe und Ausreden liefert, etwas nicht ändern zu können, werden wir „gelebt“ und zur Schlachtbank geführt.

    Toller Text Severine ❤

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  5. Es ist doch gleich, ob es Tier hier in Deutschland oder woanders gequält wird. Eine Gesellschaft, die so etwas zulässt oder wegschaut, ist arm dran. „Leider“ ist Tierschutz Mode. Ich glaube nicht, dass dann etwas wirklich von und aus dem Herzen kommt. Aber vielleicht erreicht es den einen oder anderen.
    Du hast einen guten, wichtigen Artikel geschrieben, Severine. Ich hoffe, dass ihn viele lesen werden.
    LG
    Petra

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  6. nichts anderes habe ich geschrieben, gaby!? milow stammt aus portugal und luna aus deutschland. mir ging es gerade darum, diese fokussierung auf inland oder ausland aufzubrechen. wichtig finde ich, etwas zu tun! … und zwar da, wo man lebt! Danke dir für deinen kommentar.

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  7. Warum denn immer dieses „Entweder, oder“?
    Wir hatten einen Hund aus einem deutschen Tierheim, wir haben eine Katze aus einem deutschen Tierheim, und wir haben 3 spanische Hunde.
    Wir spenden regelmässig dem hiesigen Tierschutz, aber engagieren uns auch im „Ausland“.
    Dieses Differenzieren ob man der bessere Tierschützer ist, der sich nur in „Deutschland“ kümmert, für mich nur kontraproduktiv.
    Tiere haben keine Nationalität.
    Und richtig:„Nichts ist gut, außer man tut es!“und es sollte egal sein wo.

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Na, dann mal ran an die Tasten und einen Pfotenabdruck dagelassen!

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