Nicht ohne meine Bären! – von Martina Züngel-Hein

Martina Züngel-Hein – Bloggerin bei HundeReisenMehr, dem Blog rund um Hunde, Reisen und noch viel mehr! – schreibt heute in der Reihe Beschreibungen eines Gefühls über Suri und Dayo und welche Bedeutung sie für ihr Leben haben. … Ein wunderbarer Artikel zum Thema ‚Hundeliebe‘ und wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!

3Ohne meine beiden „Bären“ gehe ich nirgendwo hin. Und das sind Dayo und Suri – ein Rhodesian Ridgeback-Rüde und eine ebensolche Hündin. Zwei Hunde, die unterschiedlicher kaum sein könnten, obwohl sie der gleichen Rasse angehören. Zwei Hunde, die ihren absolut eigenen Kopf haben. Die sich aber einig sind, wenn es darum geht, mit ihren Zweibeinern unterwegs zu sein. Genauso einig sind sich Zwei- und Vierbeiner darüber, gemeinsam einfach nichts zu tun und dabei zu dritt auf der Couch liegen. Große Einigkeit herrscht auch, wenn es darum geht, mit großer Gier – äh, Pardon – Freude das nächste Leckerli abzustauben.

Zwei Hunde, die ihren absolut eigenen Kopf haben. … Die beiden sind einfach hinreißend!

4Der eine – Dayo – ist ein echter Charmeur: immer bester Laune, fröhlich, übermütig und lebensfroh in jeder Situation. Die andere – Suri [rechts] – ist meine Prinzessin auf der Erbse: zurückhaltend, wählerisch, oftmals ein wenig arrogant und ein bisschen misstrauisch. Aber beide erwärmen mein Herz gleichermaßen.

Während Dayo mich an der Tür begrüßt – immer mit seinem aktuellen Lieblingsstofftier im Maul -, als sei ich Monate unterwegs gewesen, wartet Suri geduldig, bis er von mir ablässt, um dann ihre schwarze, feuchte Nase mit einem vorwurfsvollen Augenaufschlag zwischen meine Beine zu drücken und sich ausgiebig streicheln zu lassen.

5Steht Dayo [links] morgens bereits ungeduldig vor der Küche und wartet sehnsüchtig darauf, dass seine Futterschüssel gefüllt wird, muss Suri gerufen werden. Erst beim zweiten Ruf „Suri! Komm! Frühstück ist fertig“ erscheint die Prinzessin gähnend, sich reckend und streckend. Vornehm betrachtet sie ihren Napf und nimmt dann Stück für Stück und ganz langsam ihre Mahlzeit zu sich. Hoffnungsvoll und mit kraus gezogener Stirn wartet Dayo darauf, dass die Prinzessin eventuell einen Rest Futter übrig lässt. Heldenhaft würde er sich für seine Dame opfern und die Reste verputzen – mit Genuss! Passiert ist das allerdings noch nie!

Und ich liebe sie ganz besonders dafür, dass es ihnen völlig egal ist, ob ich gestylt bin und ein Kostüm trage oder aussehe, als habe ich mehrere Tage draußen im Schlamm verbracht. Ich liebe sie einfach dafür, dass sie da sind und eben so sind, wie sie sind.

2Meine beiden Bären sind beide nicht unbedingt „Kontaktlieger“. Mal eine Kuschelrunde hier, mal seufzend und gedankenschwer den Kopf auf meinen Schoss legen. Das geht schon. Aber wehe, wenn Dayo aus Versehen mit seinem hübschen Kopf an Suris Popo kommt. Sofort geht ein Donnerwetter über ihn hernieder, dass er nicht mehr weiß, wo hinten und vorne ist. Verspürt die Prinzessin allerdings Lust darauf, sich bequem an Dayos Seite zu kuscheln, dann muss Dayo selbstverständlich verständnisvoll und bewegungslos liegen bleiben … und Nein, auch dann darf er sie nicht in Eigeninitiative berühren!

Es scheint, als habe sich ein jeder zufrieden in seine Rolle eingefunden. Auf den ersten Blick hat Suri die Hosen in diesem Zweierteam an Auf den zweiten Blick aber setzt Dayo mit seiner manchmal geradezu greifbaren körperlichen Präsenz seine Wünsche um. Er möchte jetzt auf der Couch neben mir liegen, aber der Platz ist schon besetzt? Kein Problem. Er springt auf die Couch und lässt sich einfach fallen … ach, da liegt die Suri schon? Dann nicht mehr!

Und wenn mich der eine aus seinen bernsteinfarbenen und die andere aus ihren dunkelbraunen Augen anschaut, dann schmelze ich dahin. Dann quillt mein Herz über vor Liebe …

1Beide haben ihre ganz besonderen Eigenheiten. Und wenn mich der eine aus seinen bernsteinfarbenen und die andere aus ihren dunkelbraunen Augen anschaut, dann schmelze ich dahin. Dann quillt mein Herz über vor Liebe und Zuneigung zu diesen beiden vierbeinigen Lebewesen. Ich liebe sie dafür, dass sie mich mit ihren Späßen aufmuntern, wenn ich traurig bin oder schlechte Laune habe. Ich liebe sie dafür, dass sie mit immer gleicher und großer Freude darauf warten, dass wir spazieren gehen oder ein Suchspiel ausprobieren. Und ich liebe sie ganz besonders dafür, dass es ihnen völlig egal ist, ob ich gestylt bin und ein Kostüm trage oder aussehe, als habe ich mehrere Tage draußen im Schlamm verbracht.

Ich liebe sie einfach dafür, dass sie da sind und eben so sind, wie sie sind. Ich weiß, dass unsere gemeinsame Zeit nicht unendlich ist. Aber für das Jetzt und Hier gilt: Nicht ohne meine beiden Bären!

(Die © an den beiden Einzelporträts von Suri und Dayo liegt bei Claudia Pfeiffer, das © am Text und allen anderen Fotos liegt bei der Autorin Martina Züngel-Hein)

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Vielen lieben Dank an Martina, Suri und Dayo für diesen wunderbaren und liebevollen Einblick in das Leben in ihrer Bärenhöhle. Morgen lesen wir von Rosa Hackl, die für uns schreibt warum ihre Dogos für sie die besten Hunde der Welt sind. Sie ist Journalistin und Gründerin von DOGnews und gibt im Team mit  WUFF das Hundemagazin WUFFnews heraus. … Wir würden uns freuen wenn Ihr uns morgen wieder besucht – es lohnt sich, versprochen!

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(Dieser Text wurde vor dem Umzug zur Domain ‘fabelschmiede.org’ fb 81  mal geteilt!)

4 Gedanken zu “Nicht ohne meine Bären! – von Martina Züngel-Hein

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