Julchen und das wilde Meer

ElkeJulchenPortra¦êtWenn Madame und Monsieur, beides Lutscher, in der Wirbelblätterzeit mit ihrer Blechhöhle auf der Fahrt nach St. Buddel an den Wollknäueln der Occupybewegung vorbeisausen und Julchen ihnen schafsköddelkorrekte Hunde-geschichten vom Meer diktiert … ja, dann seid Ihr am Meer und lest gerade die Bücher Mademoiselle Julie und Julchen und das wilde Meer  von Elke Weiler. Eine kurzweilige Lektüre mit vielen sehr unterhaltsamen Geschichten und in der dunklen und kalten Jahreszeit genau das Richtige für unsere Hundlerherzen. Mit Julchens Worten: Das alljährliche Happy Fressfest ist nahe und wir möchten Euch diese beiden Bücher wärmstens empfehlen!

Dieses  Buch [Julchen und da wilde Meer] ist allen gewidmet, die einen Hund kennen, der denkt, er sei kein Hund. Sondern? Mindestens ein gleichberechtigtes Wesen. Und allen Hunden, die immer noch im Schlamassel stecken. (Elke Weiler)

JuleWasserJulchen, natürlich ein Hund – was sonst! – lebt mit ihrem Frauchen Elke und anderen Lutschern, am Meer. Und genau darum geht es in Elke Weilers vielen kleinen Geschichten: Das Leben eines kleinen Hundes und seine Erfahrungen mit allen möglichen nordfriesischen Tücken wie zum Beispiel den vielen frei laufenden Wollkäulen, jeder Menge Sand und Wind sowie eben auch dem Meer, mit dem man sich als Hund zeitweise auch mal anlegen kann. Lutscher werden von Julchen übrigens alle abschleckwilligen Zweibeiner genannt, was ja fast alle sind – eigentlich. Die Wollknäuel sind aus der der Sicht eines kleinen Hundes natürlich die Schafe, die in der herbstlichen Wirbelblätterzeit alljährlich als organisierte Occupybewegung die Deiche besetzen. Ein Unding sondergleichen! Nicht nur für Julchen, auch für viele andere Hunde, für die die Deiche als ureigene Spielwiese und Flitzebahn erschaffen wurden.

Ich danke für die täglichen Inspiration und die Sanddünen im Wohnzimmer. Für den unbändigen Willen, immer das Beste aus dem Leben heraus zu holen. Selbst, wenn man sich dafür mit dem Meer anlegen muss. (Elke Weiler)

JulSchneehaseIhr lernt Nordfriesland auf eine sehr charmante Art und Weise kennen und wer noch nie da war, der will auf jeden Fall sofort hin. Ich selber fühlte mich in Elkes Geschichten – oh sorry, Julchens Geschichten – sofort zu Hause und an vielen Stellen an meine alte Heimat, die Nordsee, erinnert. Manche Geschichten sind wie Bilder, fast schon Kopfkino, und andere erfreuen einfach nur das Hundlerherz, z.B. wenn Julchen auf ihre ganz eigene hundelige Art das Wattenmeer entdeckt. Wir begleiten Elke und Julchen in beiden Büchern auf ihrer Reise durch alle Tücken und Eigenarten der nordfriesischen Landschaft und Kultur. Man könnte die vielen Stationen, Erlebnisse und Geschichten auf einer Landkarte einzeichen – warum eigentlich nicht? – und keinen wundert dann es am Schluss, dass beide gemeinsam das erfolgreiche Reisemagazin Meerblog – das Reisen, das Schreiben und das Hundeln im Blut!

Lunas und Milows Empfehlung für den Weihnachts-Wunschzettel – unbedingt!

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