Grappa und wie sie mich die Welt sehen ließ … von Inka Burow

Und wieder laufen die Tränen. Das ist letztlich gut so. Ich hatte bei Whiskys Tod einen wahnwitzigen Moment lang das Gefühl, dass sie deshalb so früh sterben musste, damit Grappa nicht der erste Hund sein würde, den ich verliere. Denn ohne die erste Schnapsidee, ohne meine Grappamaus hätte ich heute zwar nicht ständig fusselige Klamotten, aber mein Leben wäre ganz sicher nicht so schön. Ich denke sogar, dass ich ein besserer Mensch geworden bin, weil Grappa mich die Welt wie ein Hund sehen ließ. […] Wie Grappa die Welt sah? Wie jeder Hund: extrem bunt – im philosophischen Sinn. Hunde nehmen sich nicht wichtig, sie können jeden Ort zu ihren „Happy Place“ machen und schaffen es, jeden Moment so zu genießen, wie er ist. … … Mehr Grappa und wie sie mich die Welt sehen ließ … von Inka Burow

Ist heute der richtige Tag zum Sterben? … von Sabine Ilk

Achtzehn Jahre lang hatte ich ohne Unterbrechung immer Hunde an meiner Seite. Jetzt nach deinem Tod bin ich alleine und habe mein Leben noch nie so trostlos empfunden. Dein Körbchen habe ich nach einigen Tagen geschafft wegzuräumen, aber deine Leine hängt noch immer an der Garderobe. Es fällt mir schwer eine Alltagsroutine ohne dich zu entwickeln. Nachts höre ich immer noch dein Atmen, obwohl du so lange schon nicht mehr bei mir bist. Noch immer muss ich weinen, wenn Leute mich nach dir fragen. Aber ich schäme mich nicht für meine Tränen. Ich habe nicht nur meinen Hund verloren, sondern meinen besten Freund und wichtigen Teil meines Lebens. … … Mehr Ist heute der richtige Tag zum Sterben? … von Sabine Ilk

Eric … von Petra Durst-Benning

Die Todesangst hat mich gelehrt, im Augenblick zu leben, dankbar für die kleinsten Freuden zu sein. Ich, der Kontrollfreak, habe gelernt, loszulassen. Ich, der Überflieger, habe gelernt, geduldig zu sein mit denen, die nicht ganz so schnell und kraftvoll durchs Leben gehen. Ich bin insgesamt sanfter geworden und verletzlicher. Demütig bin ich geworden. Und das ist gut so. … … Mehr Eric … von Petra Durst-Benning

Das Haus am See … von Severine Martens

Den Auftakt zu unserer diesjährigen Sommerserie Abschied für länger: Das Leben, die Liebe und der Tod macht heute ein kleiner Text aus unserer Fabelschmiede. Freut Euch auf eine gute Zeit und auf sechszehn besinnliche, inspirierende und bewegende Artikel über das, wofür es eigentlich gar keine Worte gibt: Unsere Liebe an der Grenze zum Unbegreifbaren! … … Mehr Das Haus am See … von Severine Martens

Deine wunderbaren Augen

Deine Augen haben Dinge gesehen,‭ ‬die mir sogar in Alpträumen verborgen bleiben,‭ ‬und Deine Seele hat Kälte gespürt,‭ ‬die kein Mensch jemals aushalten könnte.‭ ‬Deine Pfoten sind Wege gelaufen,‭ ‬die für Füße unvorstellbar wären,‭ ‬und Deine Ohren haben Worte gehört,‭ ‬die Dich schlimmer verletzt haben als die schärfsten Messer es jemals könnten. Deine Nase hat … Mehr Deine wunderbaren Augen

Neues von den Mistkötern und Seelenhunden

Neues von den Mistkötern und Seelenhunden – Das neue Buch von Severine Martens unterstützt Haustierregister TASSO e.V.‭ ! ‬Mit‭ ‚‬Ich bin hier bloß der Mensch‭‘ ‬erschien aktuell das vierte Buch der Autorin Severine Martens.‭ ‬In dreißig neuen‭ ‬Geschichten aus dem Alltag mit ihren Hunden schreibt Martens wie gewohnt mal heiter und mal besinnlich wie es … Mehr Neues von den Mistkötern und Seelenhunden

Der heilige Ort

Finde einen heiligen Ort für Deine Müdigkeit. Suche eine Atmosphäre, in der Du wachsen kannst. Entdecke, dass Zerbrechlichkeit Stärke ist und Verletzbarkeit Nähe schafft. Baue an Deiner inneren Stärke, die die äußere Welt tragen wird. Stelle fest, wo die Mitte Deines Lebens ist, und lass ihren Wert Dein Leben durchsetzen. Lasse alles los, was Du … Mehr Der heilige Ort

Das Herz in der Hand

Halleluja, was für eine Fahrt. Mit geschlossenen Augen und ohne Verstand, quer durch den Himmel und die Wolken gerammt. Den Mond geküsst und die Sterne berührt.  Meine Sehnsucht war Liebe und öffnete das Tor. Die Freiheit war endlos und die Zeit war gedehnt, die Tür in der Wand war nur angelehnt. Lieder im Bauch und … Mehr Das Herz in der Hand

Am Teich

Der Stock fliegt in einem großen Bogen über den Teich. Mit einem Platsch landet er im Wasser und Du nimmst einen extra weiten Anlauf, nur um mit qualmenden Pfoten direkt vor dem Wasser abzubremsen. Das Wasser sei nass, werden mir Deine vorwurfsvollen Augen wieder sagen, und auch die vorbeischwimmenden Enten kommen Dir eher unheimlich vor. … Mehr Am Teich

Ich warte auf Dich!

„Wenn Du sehen möchtest, dann schließe Deine Augen!“ Ich kann Dich sehen und gestern abend lag ich neben Dir im Bett. Nur ganz kurz und für einen winzigen Augenblick. Ich habe mit Luna gekuschelt und mit dem Milow getobt. Das war richtig schön! Ich war zu Besuch, wie so oft und Du hast von mir … Mehr Ich warte auf Dich!